Linksfaschismus: Warum mir dieser Begriff mehr über mein Gegenüber verrät als über mich

Es gibt Momente in digitalen Debatten, in denen ich kurz innehalte, tief durchatme und mich frage, ob wir eigentlich noch über Inhalte sprechen oder längst in einer sprachlichen Nebelmaschine stehen. Einer dieser Momente war neulich, als mir jemand in einer Kommentarspalte „Linksfaschismus“ vorwarf. Nicht als Analyse, nicht als Kritik, sondern als Keule. Zack, drauf. Diskussion […]

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Warum die Kommunalwahl wichtiger ist, als Du denkst

Neulich bin ich durch die Stadt gelaufen, eigentlich nur auf dem Weg zum Supermarkt, und plötzlich hingen sie wieder überall: Wahlplakate. Diese typischen, bunten, manchmal kreativen, manchmal unfreiwillig komischen Botschaften, die einem von Laternenmasten entgegenlächeln. Und ich dachte mir: Ach stimmt, da war ja was. Kommunalwahl.  Ehrlich gesagt hatte ich das gar nicht mehr so

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Warum die Abschaffung des 8‑Stunden‑Tages nicht modern, sondern brandgefährlich ist

Es gibt politische Vorschläge, bei denen ich kurz innehalte, tief durchatme und mich frage: Meinen die das ernst?  Und dann merke ich: Ja. Sie meinen es ernst.  Die Idee, den 8‑Stunden‑Arbeitstag abzuschaffen, gehört genau in diese Kategorie. Ich schreibe diesen Text nicht als Wissenschaftler, nicht als Politiker, nicht als Lobbyist. Ich schreibe ihn als jemand,

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Warum der Krankenstand plötzlich „zu hoch“ sein soll – und was wirklich dahinter steckt

Es gibt Debatten, die wirken auf den ersten Blick banal. Eine davon ist die über den „zu hohen Krankenstand“. Politiker:innen werfen Zahlen in den Raum, Arbeitgeberverbände nicken zustimmend, Medien greifen die Schlagzeilen auf – und plötzlich entsteht der Eindruck, als sei etwas Grundlegendes aus dem Ruder gelaufen. Als würden wir alle kollektiv weniger arbeiten wollen.

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„Linksgrün versifft“ – Warum ich Diskussionen beende, wenn dieser Begriff fällt

Es gibt Momente in politischen Debatten, in denen ich sofort weiß: Hier führt kein Weg mehr hin zu einem Austausch, der diesen Namen verdient. Ein solcher Moment ist für mich erreicht, wenn jemand den Begriff „linksgrün versifft“ in den Raum wirft. Und ich sage das bewusst so deutlich, weil ich in den letzten Jahren immer

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Deutschland den Deutschen?

Ich bin deutsch. Und ich bin es nicht. Ich bin Teil dieses Landes, seiner Sprache, seiner Geschichte – und zugleich ein kritischer Beobachter, ein Suchender, quasi ein Mensch mit pluraler Identität. Wenn ich sage „Ich bin deutsch“, dann meine ich nicht Blut, Herkunft oder Pass. Ich meine: Ich lebe hier, ich spreche die Sprache, ich

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Antifaschistische Aktion: Warum ich mich gegen Faschismus stelle – und Du das auch solltest

Ich bin kein Historiker, aber ich bin ein Mensch, der nicht wegschaut. Wenn ich über die Geschichte der Antifaschistischen Aktion schreibe, dann nicht aus akademischer Distanz, sondern aus persönlicher Überzeugung. Ich glaube, dass wir heute mehr denn je verstehen müssen, woher antifaschistisches Engagement kommt, was es bedeutet – und warum es für mich als Bürger,

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Wissenschaft als Feindbild? Warum rechte Ideologien Fakten fürchten

Ich habe in einem Online-Kommentar kürzlich geschrieben: „Die Wissenschaft bemüht sich um Fakten. Fakten stören die Rechten in der Regel ein wenig bei der Verbreitung von Hass, Hetze und Falschinformationen.“ Daraufhin wurde mir unterstellt, ich würde „die Wissenschaft“ als Linker missbrauchen, um ideologische Ziele zu verfolgen. Diese Reaktion hat mich nicht überrascht – aber sie

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Warum das Verbot der Antifa absoluter Blödsinn ist – Ein persönlicher Kommentar

Ich bin kein Mitglied irgendeiner Antifa-Gruppe. Ich bin auch kein Berufsaktivist, der sich jeden Samstag auf Demos herumtreibt. Aber ich bin ein politisch denkender Mensch, der sich mit Geschichte, Demokratie und Freiheit auseinandersetzt. Und wenn ich sehe, wie Politiker:innen in den USA und den Niederlanden versuchen, „die Antifa“ als Terrororganisation zu verbieten, dann platzt mir

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„Prove Me Wrong“ ist keine Diskussion – Warum Provokation keine Argumentation ersetzt

Ich bin jemand, der Diskussionen liebt. Wirklich. Ich glaube daran, dass wir durch Austausch wachsen, dass wir durch Reibung Erkenntnis gewinnen können. Aber was mir zunehmend begegnet – online, auf Uni-Campus, in Podcasts oder Social-Media-Clips – ist keine Diskussion. Es ist ein rhetorisches Spiel, das sich als Diskurs tarnt. Und das ärgert mich. Denn wenn

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