Wenn ein soziales Ökosystem zerfällt: Warum ich das Gefühl habe, dass hier nichts mehr zufällig passiert

Ich sitze oft da und versuche zu verstehen, was gerade politisch passiert. Nicht nur einzelne Entscheidungen, nicht nur ein Gesetz, nicht nur eine Reform. Sondern das Gesamtbild. Und je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Das, was ich sehe, fühlt sich nicht mehr wie eine Reihe von Fehlern an. Es wirkt wie ein

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Wenn Macht auf Mitbestimmung trifft: Warum wir über Tesla, Union Busting und die Zukunft der Arbeitswelt reden müssen

Ich schreibe diesen Text als jemand, der mitten in der betrieblichen Realität steht. Als Vertrauensmann der IG Metall erlebe ich jeden Tag, wie wichtig Solidarität, Mitbestimmung und kollektive Stärke für Beschäftigte sind. Und ich erlebe genauso, wie sehr diese Prinzipien unter Druck geraten – nicht nur irgendwo weit weg, sondern direkt vor unserer Haustür. In

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Mit zweierlei Maß: Warum ich es satt habe, dass Moral immer nur für die anderen gilt

Es gibt ein Muster, das mich seit Jahren begleitet. Ein Muster, das sich durchzieht wie ein roter Faden – egal ob es um Ernährung, Klima, Arbeit, Feminismus oder irgendein anderes gesellschaftliches Thema geht. Ein Muster, das mich wütend macht, weil es so offensichtlich ist und trotzdem kaum jemand darüber sprechen will. Ich rede vom Messen

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Wenn sich Reiche Verschmutzung leisten können – und wir anderen die Rechnung zahlen

Es gibt Momente, in denen ich vor einer politischen Entscheidung sitze und denke: Das kann doch nicht euer Ernst sein. Genau so ging es mir, als die Koalition das Heizungsgesetz erneut aufgeweicht hat. Fossile Heizungen bleiben erlaubt, gleichzeitig steigen die Preise für Öl, Gas und andere fossile Energieträger weiter. Offiziell heißt es: „Technologieoffenheit“, „Planungssicherheit“, „Bürger:innen

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Wenn Rechte das Selbstbestimmungsgesetz „missbrauchen“ wollen – und an ihrer eigenen Feigheit scheitern

Es gibt Momente, in denen ich mich frage, ob manche politischen Debatten überhaupt noch etwas mit der Realität zu tun haben. Besonders dann, wenn es um das Selbstbestimmungsgesetz geht. Kaum ein Thema wurde in den letzten Monaten so verzerrt, so hysterisch und so bewusst falsch dargestellt. Und das Absurde daran: Die einzigen, die bisher versucht

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Die Wirtschaft braucht uns – nicht umgekehrt
Warum wir endlich wieder über Lebensgrundlagen statt über Wachstumszahlen reden müssen

Es gibt Gedanken, die mich seit Monaten begleiten. Gedanken, die sich immer wieder in meinen Kopf schleichen, egal ob ich gerade arbeite, koche, im Bus sitze oder nachts wach liege. Gedanken darüber, was eigentlich die wirklich großen Themen unserer Zeit sind. Die Themen, die über unsere Zukunft entscheiden. Die Themen, die wir nicht länger ignorieren

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Warum die Polizeiliche Kriminalstatistik kein Beweis für „Ausländerkriminalität“ ist – und warum wir endlich genauer hinschauen müssen

Es gibt Diskussionen, die immer wieder auftauchen, egal wie oft man sie sachlich einordnet. Eine davon ist die über Migration und Kriminalität. Spätestens wenn irgendwo eine Talkshow läuft oder ein Wahlkampf beginnt, wird die Polizeiliche Kriminalstatistik – kurz PKS – hervorgeholt wie ein Joker, der angeblich alles beweist: „Ausländer“ seien überproportional kriminell. Punkt. Ende der

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Warum die Abschaffung des 8‑Stunden‑Tages nicht modern, sondern brandgefährlich ist

Es gibt politische Vorschläge, bei denen ich kurz innehalte, tief durchatme und mich frage: Meinen die das ernst?  Und dann merke ich: Ja. Sie meinen es ernst.  Die Idee, den 8‑Stunden‑Arbeitstag abzuschaffen, gehört genau in diese Kategorie. Ich schreibe diesen Text nicht als Wissenschaftler, nicht als Politiker, nicht als Lobbyist. Ich schreibe ihn als jemand,

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Warum die Debatte um Krankschreibungen zeigt, wie sehr manche Arbeitgeber:innen von sich selbst auf andere schließen

Es gibt politische Debatten, die wirken auf den ersten Blick nüchtern, fast technokratisch. Ein bisschen Arbeitsrecht hier, ein bisschen Bürokratieabbau da. Aber manchmal reicht ein einziger Vorschlag, um zu erkennen, wie tief ein bestimmtes Menschenbild sitzt. Genau das passiert gerade in der Diskussion um die telefonische Krankschreibung und die Reform der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Als

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Warum der Krankenstand plötzlich „zu hoch“ sein soll – und was wirklich dahinter steckt

Es gibt Debatten, die wirken auf den ersten Blick banal. Eine davon ist die über den „zu hohen Krankenstand“. Politiker:innen werfen Zahlen in den Raum, Arbeitgeberverbände nicken zustimmend, Medien greifen die Schlagzeilen auf – und plötzlich entsteht der Eindruck, als sei etwas Grundlegendes aus dem Ruder gelaufen. Als würden wir alle kollektiv weniger arbeiten wollen.

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