Ein persönlicher Blick auf Protest, politische Wirkung und die Frage: „Was bringt das eigentlich?“

Es gibt diese Momente im Betrieb, die mich noch Stunden später beschäftigen. Gestern war wieder so einer. Ich habe in meiner Schicht eine Gewerkschafts‑Info gemacht und über die anstehende Demo gegen den Sozialabbau am Samstag gesprochen. Ein Kollege meldete sich zu Wort und stellte eine Frage, die ich schon oft gehört habe – und die

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Der Sternewerfer – und was eine alte Geschichte uns heute noch sagen kann

Es gibt Geschichten, die bleiben hängen, obwohl sie klein sind.  Nicht, weil sie spektakulär wären, sondern weil sie etwas in uns berühren, das wir im Alltag oft übersehen.  Eine dieser Geschichten ist die vom Sternewerfer – und ich habe sie vor Jahren von einer Freundin gehört, die ich heute leider nicht mehr erreichen kann. Die

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Projektion – warum wir anderen vorwerfen, was wir selbst tun

Wenn ich mich mit politischen Debatten beschäftige – egal ob online oder offline – stolpere ich ständig über ein Phänomen, das alles durchzieht: Projektion.  Und je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Projektion ist nicht nur ein psychologischer Abwehrmechanismus, sondern ein politisches Werkzeug.  Ein Werkzeug, das Konflikte verschärft, Verantwortung verschiebt und Diskussionen vergiftet.

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18 Jahre vegan – wie alles begann, warum es zählt und weshalb Ehrlichkeit manchmal wichtiger ist als Nettigkeit

Es gibt Daten im Leben, die passieren einfach: Geburtstage, Feiertage, Jahrestage.  Und dann gibt es Daten, die man sich erarbeitet. Die man sich verdient. Die man bewusst setzt, weil sie für etwas stehen, das größer ist als ein einzelner Moment. Für mich ist der 14.05.2008 so ein Datum.  Und heute, am 14.05.2026, stelle ich fest:

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Rechts, Links und die sogenannte Mitte – warum politische Orientierung kein Lineal ist

Wenn wir über Politik sprechen, tun wir oft so, als gäbe es drei sauber getrennte Schubladen: links, Mitte, rechts. Drei Felder, drei Identitäten, drei Lager. Und je nachdem, in welcher Schublade jemand steckt, glauben wir zu wissen, wie diese Person denkt, fühlt, wählt und handelt.  Aber so funktioniert Politik nicht. Und so funktioniert Gesellschaft erst

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„Seit 1945 gibt es keine Nazis mehr“ – Warum dieser Satz falsch ist, gefährlich ist und die Realität verzerrt

Es gibt Sätze, die tauchen in Kommentarspalten auf wie schlecht gelaunte Zombies: widerlegt, aber unverwüstlich. Einer davon lautet: „Es gibt seit 1945 keine Nazis mehr.“  Und jedes Mal, wenn dieser Satz auftaucht, stellt sich die Frage, ob die Person dahinter wirklich glaubt, was sie da schreibt – oder ob sie einfach darauf setzt, dass niemand

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Che Guevara zwischen Mythos und Mensch – warum ich das Symbol mag, aber das T‑Shirt trotzdem nicht trage

Es gibt Symbole, die größer sind als die Menschen, die sie zeigen. Che Guevara ist wahrscheinlich das bekannteste Beispiel dafür. Sein Gesicht ist längst globaler Code geworden: für Rebellion, Widerstand, Anti‑Imperialismus, für das Gefühl, sich nicht mit Ungerechtigkeit abzufinden. Und gleichzeitig ist genau dieses Gesicht zu einem der erfolgreichsten kapitalistischen Produkte der Welt geworden. Ein

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